Die Standard-Frage an mich: „Und wie steht es um die Silent Subliminals Wirkung?“

Meine Standard-Antwort: Silent Subliminals wirken. Daran besteht für mich kein Zweifel.

Doch ob das eigene Silent Subliminal nun dramatisch „einschlägt“ oder einen nur so ein bisschen „peripher tangiert“, das hängt von einer einzigen extrem wichtigen Zutat ab…

Worum es sich bei dieser wirksamen Zutat (Achtung: „Geheimrezept“) für die Silent Subliminals handelt, das erzähle ich in meinem neuen Video.

Je mehr Menschen davon profitieren umso besser.

Viel Vergnügen mit dem Video:

 

Video-Transkript:

[Tim spricht]

Das Geheimnis eines guten Silent Sublininals ist die richtige Affirmation.

Das Geheimnis ist nicht, ob die der Lautsprecher 20 Kiloherz kann oder 25 Kilohertz, ob man es eine Stunde pro Tag oder zwei Stunden pro Tag oder fünf Stunden pro Tag.

Das alles ist nicht so wichtig wie die Affirmation! Alles steht und fällt mit der Affirmation.

Und nochmal zur Erinnerung: Eine Affirmation ist eine aus mir selbst heraus kommende Beteuerung, die mich positiv beeinflussen soll. Und die ein Ziel verfolgt.

Ja, ich beteuere etwas. Ich beschwöre etwas: Affirmation, Beeinflussung, Selbst-Beeinflussung.

Und eine GUTE Affirmation ist DAS Geheimnis eines guten, wirksamen Silent Subliminals. Nur dann haben Silent Subliminals Wirkung.

Die große Frage ist also: Woraus besteht eine gute Affirmation oder woran erkennt man eine gute?

Was sind diese drei Bestandteile?

Hier sind meine drei Favoriten:

  • Inhalt
  • Ausdruck
  • Form

Das ist ungefähr das, was ich als Schüler unter meinen Deutsch-Aufsätzen immer stehen hatte.

 

1. Form einer Affirmation

Bei Form ist meistens gemeint, wie leserlich ist die Schrift. Bei mir war da meistens eine 3, weil ich oft Sachen durchgestrichen habe. Das kann man bei einer Affirmation auch irgendwie übersetzen. Das ist der am wenigsten entscheidende Bestandteil.

Man kann sagen, die „Form der Affirmation“ ist: Ist es sauber aufgenommen? Ist es akustisch verständlich? Hörbar gesprochen? Gut artikuliert?

Das ist die Form. Also ein einigermaßen taugliches Mikrofon, saubere Aussprache, keine Versprecher, Groß und Kleinschreibung beachten – auch beim Sprechen 🙂

Das ist das am wenigsten Wichtigste.

 

2. Inhalt einer Affirmation

Der Inhalt einer Affirmation ist quasi 50 Prozent des Erfolgs. Die anderen 50 Prozent sind Ausdruck – und die restlichen 10 Prozent sind Form. Okay. Weil wir wollen ja 110 prozent Erfolg, nicht nur 100 🙂

Also, 50 Prozent einer Silent Subliminals Wirkung kommt aus dem Inhalt einer Affirmation!

Hier gilt: Eine Affirmation muss immer individuell sein. Es gibt keine Affirmationen, die für jeden gilt. Denn das ist zu generell, zu allgemein, zu Wischiwaschi.

Fertige Affirmationen oder Silent Subliminals „von der Stange“ (oder kostenlos auf Youtube) halte ich sogar für gefährlich.

Eine Affirmation ist bitte individuell. Sie gilt nur für dich oder mich oder den Anderen. Das ist quasi ein Privatschatz. Das ist wie ein Tagebuch. Es geht schließlich keinen etwas an. Es ist meine Affirmation für mich. Individuell.

Sie muss konkret sein. Ein konkretes Ziel haben. Konkret heißt es muss messbar sein!

Ich bin reich“ – ist keine Affirmation!

Was ist reich? Ab wann beginnt Reichtum? 100 Euro? 1 000 Euro? 5 Millionen Euro? Woher soll ich denn das wissen? Woher soll mein Unterbewusstsein wissen, wann ich reich bin? Deswegen eine konkrete Zahl bitte.

Ich habe eine Million Euro. Hab ich nicht. Wenn ich das aber sage, dann habe ich schon mal eine Ziffer, die ich überprüfen kann. Und ich kann jeden Tag nachgucken wie weit ist die Realität, die ich mir vorstelle, entfernt von der Realität, wie sie sich gerade darbietet auf meinem Kontostand?

Noch besser ist es, wenn man eine Deadline, einen Zeitpunkt konkret festlegt, z.B. „Am 1. Januar 20xx habe ich eine Million Euro auf meinem Deutsche Bank-Bankkonto“ – konkreter geht’s kaum.

Wir haben Zeit (Datum), Ort (Konto Deutsche Bank), und wir haben eine Summe (1 Mio. Euro). Das ist eine riesenfette Affirmation. Wo man selber erstmal denkt: Wie soll denn das bloß funktionieren...? Eine Million Euro in drei Jahren? Wie soll denn das gehen? Das ist ganz schön… unmöglich.“

Deshalb, ein kleiner Ausflug, ein kleiner Trick: Ein großes Ziel besteht immer aus vielen kleineren Zielen.

Und die kann man alle runterbrechen. Man kann also affirmieren: „Ich habe am 1. 1.1. 20xy so und so viel Geld, 20xz so und so viel Geld“.

Oder auch: „Ich hab bis zum Ende dieses Monats das Projekt ABC fertig gemacht, das mir garantiert, dass so und so viel Geld reinkommt.“ Ja, das kann man alles affirmieren. Das sind kleine Schritte. Monatsschritte.

Ich empfehle ja immer sowieso eine neue Affirmation pro Monat, dann im nächsten Monat: wieder neu, weil: die Umstände ändern sich. Die Zeiten ändern sich, ich ändere mich, das Umfeld ändert sich.

Und nach einem Monat die eine Affirmationen bitte auswechseln. Ich mache nicht 10 Affirmationen pro Monat, sondern nur eine! Damit der Erfolg gemessen werden kann. Die Affimation muss konkret sein, damit wir sie kontrollieren können.

Eine Affirmation, deren Erfolg wir nicht kontrollieren können, ist Raterei. Das ist Zufall. Es ist Glück. Das muss professioneller gehen.

Deswegen: Konkret, individuell, messbar.

Konkrete Silent Subliminals wirken besser.

Das ist der Inhalt.

„Ich treibe Sport.“

Schön.

„Ich treibe dreimal die Woche Sport“ – ist viel, viel besser.

„Ich treibe dreimal die Woche Sport im Freien, und fühle mich großartig!“ – da haben wir eine richtig gute Affirmation.

„Großartig“, dieses Gefühl… DAS ist der Ausdruck!

Und jetzt kommt das wahre Geheimnis.

 

3. Ausdruck einer Affirmation

Wenn ich zum Beispiel eine Affirmation habe, wie „Verkaufen ist großartig!„, dann werden die Meisten denken: „Um Gottes willen, zu Verkaufen ist das Schlimmste überhaupt… Verkäufer sind alle so miese Typen.“

Genau da fangen die bösen Glaubenssätze an. Die meisten fangen bei so einem Satz an, Handgranaten zu werden. „Verkaufen kann doch nicht schön sein!“

Umso besser also, wenn man eine Afformation hat, die sagt „Verkaufen ist großartig – völlig losgelöst mal von der Frage ob es um mich geht, oder Dich, oder ob man das als Affirmation oder Suggestion nimmt, oder wann oder wo das Verkaufen nun stattfinden soll.

Hier geht es nämlich um eine Affirmation, die einfach nur konträr ist zu dem, was man normalerweise denkt. „Verkaufen ist großartig“!“

Das habe ich übrigens zum ersten Mal gemerkt beim Flohmarkt vor ungefähr 15 Jahren. Meine Mutter löste ihren Haushalt auf, weil sie ein Haus in Thailand gebaut hat und es gab viele Sachen, die wir verkaufen konnten.

Das waren nicht meine Sachen. Deswegen fiel es mir sehr leicht, die Sache unter ihrem Wert zu verkaufen 🙂

Aber ich habe gemerkt, wie schön es ist und wie kommunikativ das ist. Und dass natürlich am Ende etwas Geld auch noch in der Kasse ist: umso schöner. Verkaufen? Schöne Sache!

Inzwischen lebe ich vom Verkaufen. Und ich kann nur sagen: Wenn man selbstständig werden will, muss man verkaufen können. Man muss es mögen können. Deswegen: „Verkaufen ist großartig.“

Wirklich.

So, und jetzt kommt es darauf an, wie formuliere ich das mit dem richtigen Ausdruck?

Angenommen, ich kann gut artikulieren und habe ein gutes Mikrofon.

Angenommen, der Inhalt steht fest, nur diese 3 Worte: „Verkaufen ist großartig!“

Denn kommt jetzt der Ausdruck.

Nichts ist so Entscheidend für eine starke Silent Subliminals Wirkung… wie der Ausdruck.

Es ist ein Riesenunterschied, ob ich mir eine Stunde lang anhöre: „Verkaufen (gähn) ist großartig. Verkaufen (gähn) ist großartig.“

Oder ob ich höre: „Verkaufen (geilo!!!!) ist großartig! Verkaufen (geilo!!!!) ist großartig!“

Wenn man nun die Geilo-Variante ungefähr 5 Minuten lang vor sich hin affirmiert und das Ganze aufzeichnet mit dem Mikrofon, dann kommt man schon bald an den Punkt, wo es sich wirklich großartig anfühlt, diesen Satz genau so zu sagen und zu meinen.

Also: Die Bilder im Kopf dabei sind großartig. Die Gedanken dabei sind großartig. Das Gefühl ist großartig. Das meine ich mit Ausdruck.

Dann sagt man es plötzlich einmal so, dass es perfekt ist. Man hat es auf Band.

Man weiß genau: Das war sie!

Das war jetzt meine Affirmation, die nehme ich!

Es kann auch 3 Minuten dauern, oder 7. Aber man kommt an den Punkt, wo es sich richtig anfühlt bei dem, was man sich selber beteuert.

Wenn nicht, dann gibt es eine innere totale Ablehnung, derer man sich nicht bewusst ist. Aber das ist der Sonderfall. In der Regel schafft man es, total überzeugt zu sein von dem was man sich seit 5 Minuten sagt.

An einer Stelle höre ich auf. Denn ich weiß: Nach 100 oder 200 mal Wiederholen und Varianten sprechen habe ich sie endlich getroffen. Ich höre auf der Stelle auf und weiß: Die letzte Affirmation in meiner Aufnahme nehme ich.

Ich importiere also die gesamte Aufnahme in Audacity. Jetzt schneide ich alles weg, was vor der letzten Affirmation ist, mache des Rest still (silent). Dann die stille Affirmation vertausendfachen, exportieren, und dann los, Anhören!

 

Silent Subliminals Wirkung

 

Fazit: So verleihe ich meinen Silent Subliminals Wirkung

Form: 10 Prozent, Inhalt: 50 Prozent, Ausdruck: 3 Milliarden Prozent.

Denn diese Bilder, die man dabei hatte, die Gefühle, die Gedanken, die schwingen mit. Die schwingen jedesmal mit!

Das Gehör ist sehr, sehr, sehr genau. Auch bei nur unbewusst hörbaren Silent Subliminals. Auch die hört man sehr genau. Das Gehör reagiert akkurat auf jede Information, die mitschwingt.

Und man kann ein Bild mitschwingen lassen. Das musst du nicht glauben. Kannst du aber glauben. Ich gebe es trotzdem mit auf den Weg, als motivierenden Hinweis.

Habe Bock auf eine geile Affirmation!

Hab Bock drauf und mach es so lange, bis du sie fühlst.

Als wahr fühlst und quasi schon in Erfüllung gegangen fühlst, siehst, hörst, spürst. Und banne sie auf ein digitales Band und zieh es dir sofort rein. „Silent“ natürlich.

Alles klar. Wir sehen uns hoffentlich bald wieder.