WIRKEN SILENT SUBLIMINALS ?

Gibt es wissenschaftliche Beweise?

Vor gut 50 Jahren hat man das Prinzip der unterschwelligen Botschaften noch als harmlose Spinnerei abgetan.

Inzwischen  hat sich der Wind mehr als nur gedreht...

Die Geschichte der Nutzung sowie Erfoschung unterschwelliger ("sublimininaler") Botschaften reicht bis in die 1940er Jahre zurück. Man nutzte sie frei heraus für Werbung, indem man Botschaften in Trickfilme einbaute ("versteckte" Einzelbilder).

Der während des Zweiten Weltkriegs in den USA entstandene Mythos von der unterschwelligen Beeinflussung wurde daraufhin erstmal jahrzehntelang lächerlich gemacht, und wissenschaftlich nicht ernst genommen. 

Seit den 1990ern Jahren jedoch wurden die ersten seriösen Studien veröffentlicht, die klar zeigen, wie unter gewissen Umständen das Verhalten von Menschen durch subliminal messages gesteuert und beeinflusst werden kann.

Seit wir ab der Jahrtausendwende standardmäßig mit Scannern und MRT und PET in die Gehirne und Kortexe hineinblicken können, hat sich die Anzahl der Studien noch mal schlagartig erhöht. 

Und siehe da; Man findet in Verbindung mit unterschwelligen Botschaften regelmäßig die Veränderung von Aktivitätsniveaus in der Amygdala (Gefühlszentrum), in der Inselrinde, im Hippocampus (Gedächtnisinhalte) sowie im visuellen und natürlich akustischen Kortex.

Das Silent Subliminals Patent und das Militär

Viele skeptische Interessenten, genauso wie begeisterte Nutzer fragen nach wissenschaftlichen Studien, die bezeugen, dass Silent Subliminals funktionieren.

Die offizielle wissenschaftliche Beweislage, wenn man damit extensive Feldstudien oder Doppel-Blindstudien meint, ist dünn. Es hat noch nie jemand explizit zu diesem Thema promoviert. 

Einer der Gründe hierfür ist: Die Silent Subliminals Technologie war lange Zeit nicht “beforschbar” da das US-Patent nicht vollständig freigegeben war, und somit offizielle Studien nicht stattfinden durften.

Auch heute sind nur Teile des Patents freigegeben! 

Der weitaus mächtigere (und obskure) Teil des Patents macht nicht nur Wörter unhörbar, sondern beschreibt, wie man mit dem gleichen ultraschall-stillen Schall in Zuhörern ganz konkrete Gefühlszustände auf unmerkliche Weise auslösen kann - aus der Entfernung heraus. So als würde man Leute z.B. akustisch mit Angst beschießen. Oder mit Wut - oder mit Gleichmut.

Mehr dazu - und zur aufschlussreichen Frage, wie viele Subliminal-Patente allein beim Deutschen Patentamt gelistet sind (nämlich über 600) - finden sie in meinem Blog-Artikel.

Zu diesem Thema berichtete auf deutsch das Handelsblatt am 11.09.2010: “US-Militär will Gedanken von Soldaten manipulieren”.

Auf englisch berichtete die Magazin WIRED am 09.09.2010: “DARPA Wants Remote Controls to Master Troop Minds” 

(Übersetzung der Schlagzeile: "DARPA - Defense Advanced Research Projects Agency, eine Behörde des US-Verteidigungsministeriums - will eine Fernbedienung zur Beherrschung der Soldatengehirne").

Und noch ausführlicher schrieb darüber das Online-Magazin ARMED WITH SCIENCE am 01.09.2010: “Remote Control of Brain Activity Using Ultrasound” 

(Übersetzung der Schlagzeile: "Ferngesteuerte Gehirnaktivität durch Ultraschall.")

Diese drei Artikel zeigen, dass ein US-Wissenschaftler ein System entwickelt hat, mit dem er per Ultraschall das Gehirn von Soldaten manipulieren will.

Die Militärforschung hat das Patent (genauer gesagt: den weiterhin geheimen Teil des Patents) also inzwischen in einen Prototyp umgesetzt.

Hier übrigens ist der Link zum besagten Silent Subliminals Patent, von dem hier die ganze Zeit die Rede ist.

Was den freien Teil des Patentes und dessen Erforschung betrifft, lässt sich festhalten, dass uns bisher keine öffentlich bekannt gemachten Studien darüber bekannt sind, und ich auch von keiner psychologischen oder medizinischen Klinik weiß, die diese Technik einsetzt.

Aber die ersten Studien bezüglich "unterschwelliger Führung" bzw. mittels  Smartphone sind bereits publiziert: "Exploring the feasibility of subliminal priming on smartphones" (also eine Machbarkeitsstudie zur unterschwelligen Verhaltenssteuerung der Nutzer von Smartphones, mit ethischen und technischen Fragestellungen).

Wichtige Schweizer Studie (2016)

Besonders relevant finde ich die Studie mit dem Namen "Subliminal messages exert long-term effects on decision-making" der Schweizer Wissenschaftler Züste, Henke und Ruch von der Universität Bern. 

Übersetzung: "Unterschwellige Botschaften üben langfristige Effekte auf die Entscheidungsfällung aus."

Die Forscher gingen in ihrer Untersuchung (inzwischen ganz selbstverständlich) davon aus, dass unterschwellige Reize die bewusste Verarbeitung verwandter Informationen erleichtern, unsere aktuelle Stimmung verändern, unsere Motivation steigern und sogar unsere politischen Einstellungen und Wahlabsichten verändern können.

Allerdings würde die Beeinflussung nur für kurze Dauer anhalten, weil diese Reize schnell wieder nachlassen würden - so dachte man bisher jedenfalls. Und um langanhaltende Beeinflussung zu erzeugen, müsste man sich schon bewusst mit den dargebotenen Informationen auseinandersetzen - also die Informationen bewusst "lernen".

Zu ihrem Erstaunen stellte sich jedoch heraus, dass unterschwellig verarbeitete Informationen erstaunlich schnell im Gedächtnis gespeichert und integriert werden, und dann spätere Entscheidungen beeinflussen! 

Und zwar selbst, wenn die Informationen im Moment der Aufnahme noch keinen Sinn für die Probanden ergaben (weil sie neu war, oder noch keinen Kontext hatte). 

Besonders delikat: Bewusstsein ist offenbar gar nicht nötig, wenn es um die Integration von Information geht!! Sogar während der Bewusstlosigkeit des Tiefschlafs wurden Wörter, Geräusche und Gerüche als integiert befunden und im Langzeitgedächtnis gespeichert, was dann nach dem Aufwachen das Verhalten verändert. 

Die probanden haben etwas "gelernt" und integriert, ohne sich dessen bewusst zu sein. 

Die Langlebigkeit der Effekte von unterschwelligen Botschaften (also die Wirkung im Langzeitgedächtnis) wurde hier also erstmals wissenschaftlich aufgezeigt. 

Die Studie schließt mit den Worten: 

"Here, we demonstrate that a few exposures to novel subliminal information is sufficient to influence delayed decision-making. The surprising impact of subliminal messages on rational, intentional, conscious behavior lends subliminal protocols to practical applications, of which advertising is just one example."

"Hier zeigen wir, dass einige wenige Male des Sich-Aussetzens gegenüber gänzlich neuen, unterschwelligen Informationen ausreichen, um eine spätere (verzögerte) Entscheidungsfindung zu beeinflussen. Der überraschende Einfluss unterschwelliger Botschafter auf rationales, absichtliches und bewusstes Verhalten verleiht diesen unterschwelligen Verfahren praktische Anwendungen, von denen Werbung nur eine ist."

Ich frage mich nun ganz unschuldig:

Wenn wenige Male ausreichen, damit eine unterschwellige Botschaft bereits "gelernt" ist und das Verhalten beeinflusst, wie viel größer wird der Einfluss sein, wenn man seine eigenen unterschwelligen Botschaften nicht nur einige Male sondern ganz oft anhört (ca. 5.000 bis 10.000 mal in drei Wochen) ?! 

Und um wieviel größer muss dann der Effekt sein, wenn man seine eigenen Botschaften nicht nur kennt, sondern sie vorher sogar emotional aufgeladen hat?!

Die Wirksamkeit von unterschwelligen Botschaften.

Was wissenschaftlich bereits vorher erforscht wurde, ist die generelle Wirksamkeit von subliminalen Botschaften. Hier eine Reihe von Artikeln, die dies untermauern:

Zum Beispiel: “Unterschwellige Botschaften – Wie versteckte Werbung wirkt”, (inkl. Foto-Strecke) in SPIEGEL-Online vom 28.05.2011

Darin geht es um unveröffentlichte Studien der Universität Nijmegen und der Universität Heidelberg. Doch auch zitierfähige wissenschaftliche Studien werden im Artikel vorgestellt:

“The hidden persuaders break into the tired brain”, veröffentlicht im “Journal of Experimental Social Psychology”

“The workings and limits of subliminal advertising: The role of habits”, veröffentlich im  “Journal of Consumer Psychology”

“Beyond Vicary’s fantasies: The impact of subliminal priming and brand choice”, ebenfalls veröffentlich im “Journal of Experimental Social Psychology”

Wichtiger Hinweis: unterschwellige Werbung ist per EU-Gesetz verboten. Würde sie nicht funktionieren, würde man sie wahrscheinlich auch nicht verbieten müssen 🙂

Die britische BBC vermeldete:

“Subliminal images impact on brain”, in BBC-News vom 09.03.2007

Darin Aussagen von Forschern vom University College in London sowie vom UCL Institute of Cognitive Neuroscience.

Das global erscheinende Magazin NEWSWEEK druckte millionenfach schon früher:

“Sound too good to be true?”, in NEWSWEEK vom 30.07.1990

In diesem Artikel geht die bekannte Zeitschrift dem damaligen Boom der damaligen (und inzwischen technisch überholten) Subliminal-Tapes auf den Grund. Auch den Silent Subliminals widmet dieser Artikel einen Absatz.

Der NEW SCIENTIST veröffentlichte eine höchst interessante Studie der Universität Boston über das Thema “unterbewusstes Lernen”.

“Subliminal study shows subconscious learning is possible”, veröffentlich in NEW SCIENTIST vom 25.10.2011

In diesem Beitrag wird außerdem ein Forscher von der kanadischen University of Waterloo zitiert, die zu Protokoll gab, dass unterbewusstes Lernen unsere bewussten Entscheidungen verändern kann – ohne dass wir es mitbekämen.

Dank unhörbarer Worte mit tauben Menschen reden…

Auch gut erforscht ist inzwischen das so genannte Ultraschallhören. Die Fähigkeit im Menschen wurde im Laufe der letzten 50 Jahre regelmäßig "neu" entdeckt und dann wieder vergessen, und wieder entdeckt... 

Dieser wichtige Artikel-Klassiker in der renommierten Zeitschrift SCIENCE zeigt, dass es Forschern gelang, ertaubte Probanden unhörbar gemachte Worte klar und deutlich hören zu lassen- und zwar über Ihre Knochen - mittels Silent-Technik/Ultraschall! 

“Human ultrasonic speech perception”, veröffentlich in SCIENCE (Nr. 253) vom 05.07.1991

Warum dieses erstaunliche Experiment funktioniert, zeigte 9 Jahre später ein japanisches Forscherkollegium:

“Inaudible High-Frequency Sounds Affect Brain Activity: Hypersonic Effect“, veröffentlicht im Journal of Neurophysiology am 06.03.2000

Die Forscher zeigten mit Neuro-Scans, dass unhörbare Frequenzen vom menschlichen Gehirn verarbeitet werden. Sie gaben diesem Phänomen einen wissenschaftlichen Namen: der “Hypersonic Effect.” Dieser Effekt ist verbunden mit erhöhtem Alpha-Anteil im EEG, mit erhöhtem Blutfluss und generell angenehmerem Klangempfinden.

Diesen "Hypersonic Effect" haben dann die Forscher um Tsutomu Oohashi tiefer untersucht und unter dem Titel “Multidisciplinary study on the hypersonic effect”, International Congress Series 1226 (2002):

"Ultraschallanteile werden möglicherweise über andere Wege als dem normalen (Luftleitung – Gehör) dem Zentralnervensystem zugeleitet. Es wurde berichtet, daß auf Ultraschall aufmodulierte menschliche Stimme* den primären Audio-Kortex aktiviert und von normalhörenden und tauben Versuchspersonen wahrgenommen wird (Schallleitung über den Schädelknochen, keramischer Vibrator). 

Obwohl wir nicht den Schluss ziehen können, daß die Mechanismen des Ultraschallhörens für den hypersonischen Effekt verantwortlich sind, ist es bemerkenswert, daß Ultraschall das Zentralnervensystem erreicht."

*Anmerkung: Genau dies macht die Silent Subliminals Technik: Sie moduliert menschliche Stimme auf Ultraschall auf.

Mit Blick auf diesen japanischen Resultate kann das Ultraschall-Hören bzw. die Wahrnehmung des Ultraschalls nur durch einen bisher noch unbekannten Mechanismus erklärt werden. Der übliche Verdächtige - das Mittelohr - scheidet als alleiniges Hör-Organ damit aus. 

Der Körper hört. Wie, weiß man noch nicht, doch es ist unbestritten, dass Ultraschall den Audio-Kortex und damit das Zentralnervensystem nämlich erreicht; möglicherweise passiert das über Haarwurzeln, oder gar über das Auge (!) und die Hirnflüssigkeit weiter Richtung Innenohr.

Weil natürliche Umgebungen wie der Regenwald und auch Vogelgezwitscher viel Ultraschall enthalten (der im übrigen gesundheitsförderlich ist) darf man annehmen, dass dem Menschen eine gewisse Sensibilität für Ultraschall angeboren ist. 

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