Silent Subliminals Studien: Was die Forschung belegt und was nicht

Die kurze Antwort: Eine Studie, die Silent Subliminals als Produkt in einer Doppelblind-Untersuchung prüft, gibt es nicht. Es hat noch nie jemand dazu promoviert. Was es gibt, sind drei Gruppen von Forschungsergebnissen. Jede belegt einen Baustein. Erstens: Unterschwellige Botschaften wirken und landen im Langzeitgedächtnis (Universität Bern, 2016). Zweitens: Auf Ultraschall aufmodulierte Sprache wird vom Menschen verstanden (SCIENCE, 1991). Drittens: Unhörbare Frequenzen erreichen nachweislich das Gehirn (Hypersonic Effect, 2000 und 2002). Genau diese drei Bausteine setzt die Silent-Technik zusammen. Die Studien stehen unten im Überblick, mit Quellen. Wer nur die Überschriften liest, weiß in zwei Minuten, wo die Forschung steht.

Gibt es wissenschaftliche Beweise, dass Silent Subliminals funktionieren?

Vor gut 50 Jahren hat man das Prinzip der unterschwelligen Botschaften noch als harmlose Spinnerei abgetan. Silent Subliminals Studien waren noch nicht mal vorstellbar.

Inzwischen hat sich der Wind mehr als nur gedreht...

Unterschwellige („subliminale“) Botschaften werden seit den 1940er Jahren genutzt und erforscht. Man setzte sie frei heraus für Werbung ein. Dazu baute man Botschaften in Trickfilme ein („versteckte“ Einzelbilder).

Der Mythos von der unterschwelligen Beeinflussung entstand während des Zweiten Weltkriegs in den USA. Danach wurde er erstmal jahrzehntelang lächerlich gemacht. Die Wissenschaft nahm ihn nicht ernst.

Seit den 1990er Jahren jedoch erschienen die ersten seriösen Studien. Sie zeigen klar: Unter gewissen Umständen lässt sich das Verhalten von Menschen durch subliminal messages steuern und beeinflussen.

Seit der Jahrtausendwende blicken wir mit Scannern, MRT und PET standardmäßig in die Gehirne hinein. Seitdem hat sich die Zahl der Studien noch mal schlagartig erhöht.

Und siehe da: Bei unterschwelligen Botschaften findet man regelmäßig veränderte Aktivität in der Amygdala (Gefühlszentrum), in der Inselrinde und im Hippocampus (Gedächtnisinhalte). Ebenso im visuellen und natürlich im akustischen Kortex.

Die Studien im Überblick

Alle Arbeiten, um die es auf dieser Seite geht, in einer Tabelle. Die Spalte rechts ist meine Einordnung, nicht die der Autoren.

StudieJahrErgebnisFür Silent Subliminals
Subliminal messages exert long-term effects on decision-making
Universität Bern (Züst, Henke, Ruch), Neuroscience of Consciousness
2016Wenige unterschwellige Darbietungen reichen, um spätere Entscheidungen zu beeinflussen; die Information landet im Langzeitgedächtnis, auch ohne Bewusstsein.Der Kern des Prinzips: unhörbar aufgenommen, trotzdem gespeichert, trotzdem wirksam.
Human ultrasonic speech perception
SCIENCE, Nr. 253
1991Ertaubte Probanden verstehen auf Ultraschall aufmodulierte Sprache klar und deutlich, über die Knochenleitung.Genau diese Technik nutzen Silent Subliminals: Stimme auf Ultraschall aufmoduliert.
Inaudible High-Frequency Sounds Affect Brain Activity: Hypersonic Effect
Oohashi u. a., Journal of Neurophysiology
2000Unhörbare hohe Frequenzen verändern messbar die Hirnaktivität (mehr Alpha-Anteil im EEG).Was das Ohr nicht hört, verarbeitet das Gehirn trotzdem.
Multidisciplinary study on the hypersonic effect
Oohashi u. a., International Congress Series 1226
2002Ultraschall erreicht das Zentralnervensystem, möglicherweise über andere Wege als das Mittelohr.Der Körper hört mit, nicht nur das Ohr.
Subliminal study shows subconscious learning is possible
Universität Boston, berichtet im NEW SCIENTIST
2011Unterbewusstes Lernen ist möglich und verändert bewusste Entscheidungen, ohne dass man es merkt.Wiederholte Botschaften lernen sich ein, auch unbemerkt.
The hidden persuaders break into the tired brain und Beyond Vicary’s fantasies
Journal of Experimental Social Psychology
2006, 2009Unterschwelliges Priming beeinflusst Markenwahl und Verhalten, besonders bei müdem Gehirn.Unterschwellige Botschaften wirken generell; deshalb ist unterschwellige Werbung in der EU verboten.
The workings and limits of subliminal advertising: The role of habits
Journal of Consumer Psychology
2010Die Wirkung hat Grenzen: feste Gewohnheiten setzen ihr Schranken.Eine Botschaft gegen feste Gewohnheiten braucht Zeit und Wiederholung.
Exploring the feasibility of subliminal priming on smartphones
Machbarkeitsstudie (Pinder u. a.)
2017Unterschwellige Verhaltenssteuerung über das Smartphone ist technisch machbar.Die Forschung nimmt das Thema inzwischen selbstverständlich ernst.
Transcranial Pulsed Ultrasound Stimulates Intact Brain Circuits
Arizona State University (Tufail, Tyler u. a.), Neuron
2010Gepulster Ultraschall durch den Schädel steuert Hirnschaltkreise, ohne Operation.Die Grundlage der Presseberichte über das US-Militär (Handelsblatt, WELT, WIRED); Ultraschall wirkt direkt auf das Gehirn.

Warum es kaum Studien gibt: das Patent und das Militär

Skeptische Interessenten fragen ebenso wie begeisterte Nutzer nach Silent Subliminals Studien. Sie wollen wissen, ob die Wissenschaft bezeugt, dass sie funktionieren.

Die offizielle Beweislage ist dünn, wenn man damit große Feldstudien oder Doppelblindstudien meint. Es hat noch nie jemand explizit zu diesem Thema promoviert.

Einer der Gründe: Die Silent Subliminals Technik war lange Zeit nicht „beforschbar“. Das US-Patent war nicht vollständig freigegeben, und somit durften offizielle Studien nicht stattfinden.

Auch heute sind nur Teile des Patents freigegeben!

Der weitaus mächtigere (und obskure) Teil des Patents macht nicht nur Wörter unhörbar. Er beschreibt, wie man mit dem gleichen stillen Ultraschall in Zuhörern ganz konkrete Gefühlszustände auslöst, unmerklich und aus der Entfernung. So als würde man Leute akustisch mit Angst beschießen. Oder mit Wut, oder mit Gleichmut.

Mehr dazu steht in meinem Blog-Artikel. Dort auch die aufschlussreiche Frage, wie viele Subliminal-Patente allein beim Deutschen Patentamt gelistet sind (nämlich über 600).

Zu diesem Thema berichtete auf deutsch das Handelsblatt am 11.09.2010: „US-Militär will Gedanken von Soldaten manipulieren“.

Und auch die WELT meldete am 23.09.2010: „US-Armee will Gehirne von Soldaten manipulieren“.

Auf englisch berichtete das Magazin WIRED am 09.09.2010: „DARPA Wants Remote Controls to Master Troop Minds“

(Übersetzung der Schlagzeile: „DARPA will eine Fernbedienung zur Beherrschung der Soldatengehirne“. DARPA ist die Forschungsbehörde des US-Verteidigungsministeriums.)

Und noch ausführlicher schrieb darüber das Online-Magazin ARMED WITH SCIENCE am 01.09.2010: „Remote Control of Brain Activity Using Ultrasound“

(Übersetzung der Schlagzeile: „Ferngesteuerte Gehirnaktivität durch Ultraschall.“)

Diese drei Artikel zeigen: Ein US-Wissenschaftler hat ein System entwickelt, mit dem er per Ultraschall das Gehirn von Soldaten manipulieren will. Der Wissenschaftler ist William J. Tyler von der Arizona State University. Seine Primärquelle: „Transcranial Pulsed Ultrasound Stimulates Intact Brain Circuits“, Neuron, Juni 2010. Gepulster Ultraschall durch den Schädel steuert dort Hirnschaltkreise, ohne Operation.

Wie weit das mit dem Patent zusammenhängt, lässt sich von außen nicht sagen. Tylers Arbeit setzt den geheimen Teil nicht eins zu eins um: Sie arbeitet mit gepulstem Ultraschall, der Hirnschaltkreise anregt, nicht mit Sprache, die auf Ultraschall aufmoduliert ist. Die Richtung ist aber dieselbe, und man darf es als Hinweis lesen, dass an genau dieser Stelle geforscht wird, angelehnt an das, was im Patent beschrieben sein soll.

Hier übrigens der Link zum besagten Silent Subliminals Patent, von dem hier die ganze Zeit die Rede ist.

Was den freien Teil des Patents betrifft: Uns sind bisher keine öffentlich bekannt gemachten Studien darüber bekannt. Ich weiß auch von keiner psychologischen oder medizinischen Klinik, die diese Technik einsetzt.

Aber die ersten Studien zur „unterschwelligen Führung“ per Smartphone sind bereits publiziert: „Exploring the feasibility of subliminal priming on smartphones“. Das ist eine Machbarkeitsstudie zur unterschwelligen Verhaltenssteuerung von Smartphone-Nutzern, mit ethischen und technischen Fragen.

Studie 1: Unterschwellige Botschaften wirken im Langzeitgedächtnis (Universität Bern, 2016)

Besonders relevant finde ich die Studie „Subliminal messages exert long-term effects on decision-making“. Sie stammt von den Schweizer Wissenschaftlern Züst, Henke und Ruch von der Universität Bern.

Übersetzung: „Unterschwellige Botschaften üben langfristige Effekte auf die Entscheidungsfindung aus.“

Die Forscher gingen (inzwischen ganz selbstverständlich) davon aus, dass unterschwellige Reize einiges können. Sie erleichtern die bewusste Verarbeitung verwandter Informationen. Sie verändern die aktuelle Stimmung und steigern die Motivation. Sie können sogar politische Einstellungen und Wahlabsichten verändern.

Allerdings, so dachte man bisher, hält die Beeinflussung nur kurz an, weil diese Reize schnell wieder nachlassen. Für langanhaltende Beeinflussung müsste man sich bewusst mit den Informationen auseinandersetzen. Also die Informationen bewusst „lernen“.

Zu ihrem Erstaunen zeigte sich etwas anderes: Unterschwellig verarbeitete Informationen werden erstaunlich schnell im Gedächtnis gespeichert und integriert. Und sie beeinflussen dann spätere Entscheidungen!

Und zwar selbst, wenn die Informationen im Moment der Aufnahme noch keinen Sinn für die Probanden ergaben (weil sie neu waren oder noch keinen Kontext hatten).

Besonders delikat: Bewusstsein ist offenbar gar nicht nötig, wenn es um die Integration von Information geht!! Sogar im Tiefschlaf wurden Wörter, Geräusche und Gerüche integriert und im Langzeitgedächtnis gespeichert. Nach dem Aufwachen veränderte das dann das Verhalten.

Die Probanden haben etwas „gelernt“ und integriert, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Die Langlebigkeit der Effekte von unterschwelligen Botschaften (also die Wirkung im Langzeitgedächtnis) wurde hier erstmals wissenschaftlich aufgezeigt.

Die Studie schließt mit den Worten:

"Here, we demonstrate that a few exposures to novel subliminal information is sufficient to influence delayed decision-making. The surprising impact of subliminal messages on rational, intentional, conscious behavior lends subliminal protocols to practical applications, of which advertising is just one example."

„Hier zeigen wir: Wenige Kontakte mit gänzlich neuen, unterschwelligen Informationen reichen aus, um eine spätere Entscheidung zu beeinflussen. Der überraschende Einfluss unterschwelliger Botschaften auf rationales, absichtliches und bewusstes Verhalten macht diese Verfahren praktisch anwendbar. Werbung ist nur eine der Anwendungen.“

Ich frage mich nun ganz unschuldig:

Wenige Male reichen, damit eine unterschwellige Botschaft „gelernt“ ist und das Verhalten beeinflusst. Wie viel größer wird der Einfluss, wenn man seine eigenen Botschaften ganz oft anhört? Etwa 5.000 bis 10.000 mal in drei Wochen?!

Und um wieviel größer muss der Effekt sein, wenn man seine eigenen Botschaften nicht nur kennt? Sondern sie vorher sogar emotional aufgeladen hat?!

Studie 2 bis 6: Wie wirksam unterschwellige Botschaften sind (Werbung, Priming, Lernen)

Die generelle Wirksamkeit von subliminalen Botschaften war schon vorher erforscht. Hier eine Reihe von Artikeln, die das untermauern:

Zum Beispiel: “Unterschwellige Botschaften – Wie versteckte Werbung wirkt”, (inkl. Foto-Strecke) in SPIEGEL-Online vom 28.05.2011

Darin geht es um unveröffentlichte Studien der Universität Nijmegen und der Universität Heidelberg. Der Artikel stellt aber auch zitierfähige wissenschaftliche Studien vor:

“The hidden persuaders break into the tired brain”, veröffentlicht im “Journal of Experimental Social Psychology”

“The workings and limits of subliminal advertising: The role of habits”, veröffentlich im  “Journal of Consumer Psychology”

“Beyond Vicary’s fantasies: The impact of subliminal priming and brand choice”, ebenfalls veröffentlich im “Journal of Experimental Social Psychology”

Wichtiger Hinweis: Unterschwellige Werbung ist per EU-Gesetz verboten. Würde sie nicht funktionieren, müsste man sie wahrscheinlich auch nicht verbieten 🙂

Die britische BBC vermeldete:

“Subliminal images impact on brain”, in BBC-News vom 09.03.2007

Darin Aussagen von Forschern des University College London und des UCL Institute of Cognitive Neuroscience.

Das global erscheinende Magazin NEWSWEEK druckte millionenfach schon früher:

“Sound too good to be true?”, in NEWSWEEK vom 30.07.1990

Darin geht die bekannte Zeitschrift dem damaligen Boom der Subliminal-Tapes auf den Grund (inzwischen technisch überholt). Auch den Silent Subliminals widmet der Artikel einen Absatz.

Der NEW SCIENTIST veröffentlichte eine höchst interessante Studie der Universität Boston zum Thema „unterbewusstes Lernen“.

“Subliminal study shows subconscious learning is possible”, veröffentlich in NEW SCIENTIST vom 25.10.2011

Der Beitrag zitiert außerdem eine Forscherin der kanadischen University of Waterloo. Sie gab zu Protokoll: Unterbewusstes Lernen kann unsere bewussten Entscheidungen verändern, ohne dass wir es mitbekommen.

Studie 7 bis 9: Ultraschall-Hören, oder: Dank unhörbarer Worte mit tauben Menschen reden

Auch gut erforscht ist inzwischen das so genannte Ultraschallhören. Diese Fähigkeit des Menschen wurde in den letzten 50 Jahren regelmäßig „neu“ entdeckt. Dann wieder vergessen, und wieder entdeckt...

Dieser wichtige Klassiker in der renommierten Zeitschrift SCIENCE zeigt: Forschern gelang es, ertaubte Probanden unhörbar gemachte Worte klar und deutlich hören zu lassen. Und zwar über ihre Knochen, mittels Silent-Technik, also Ultraschall!

Wir haben hier also die ersten Ansätze für echte Silent Subliminals Studien.

“Human ultrasonic speech perception”, veröffentlich in SCIENCE (Nr. 253) vom 05.07.1991

Warum dieses erstaunliche Experiment funktioniert, zeigte neun Jahre später ein japanisches Forscherteam:

“Inaudible High-Frequency Sounds Affect Brain Activity: Hypersonic Effect“, veröffentlicht im Journal of Neurophysiology am 06.03.2000

Die Forscher zeigten mit Neuro-Scans, dass das menschliche Gehirn unhörbare Frequenzen verarbeitet. Sie gaben dem Phänomen einen wissenschaftlichen Namen: „Hypersonic Effect“. Der Effekt geht einher mit mehr Alpha-Anteil im EEG, mehr Blutfluss und generell angenehmerem Klangempfinden.

Diesen „Hypersonic Effect“ haben die Forscher um Tsutomu Oohashi dann tiefer untersucht. Der Titel: „Multidisciplinary study on the hypersonic effect“, International Congress Series 1226 (2002):

„Ultraschallanteile werden möglicherweise über andere Wege als den normalen (Luftleitung, Gehör) dem Zentralnervensystem zugeleitet. Es wurde berichtet, dass auf Ultraschall aufmodulierte menschliche Stimme* den primären Audio-Kortex aktiviert. Normalhörende und taube Versuchspersonen nehmen sie wahr (Schallleitung über den Schädelknochen, keramischer Vibrator).

Wir können nicht den Schluss ziehen, dass die Mechanismen des Ultraschallhörens für den hypersonischen Effekt verantwortlich sind. Trotzdem ist es bemerkenswert, dass Ultraschall das Zentralnervensystem erreicht.

*Anmerkung: Genau dies macht die Silent Subliminals Technik: Sie moduliert menschliche Stimme auf Ultraschall auf.

Mit Blick auf diese japanischen Resultate lässt sich das Ultraschall-Hören nur durch einen bisher unbekannten Mechanismus erklären. Der übliche Verdächtige, das Mittelohr, scheidet als alleiniges Hör-Organ damit aus.

Der Körper hört. Wie, weiß man noch nicht. Unbestritten ist, dass Ultraschall den Audio-Kortex und damit das Zentralnervensystem erreicht. Möglicherweise passiert das über Haarwurzeln. Oder gar über das Auge (!) und die Hirnflüssigkeit weiter Richtung Innenohr.

Natürliche Umgebungen wie der Regenwald und auch Vogelgezwitscher enthalten viel Ultraschall (der im Übrigen gesundheitsförderlich ist). Darum darf man annehmen, dass dem Menschen eine gewisse Sensibilität für Ultraschall angeboren ist.

Was Anwender berichten

Studien messen Gruppen. Ob Silent Subliminals bei einem einzelnen Menschen etwas bewegen, zeigt sich erst in der Anwendung. Da bin ich mit mehreren tausend Kunden seit Jahren im Gespräch. Wie Anwender die Wirkung beschreiben, in welchem Zeitraum, und was nicht funktioniert hat, steht auf der Seite Silent Subliminals Erfahrungen. Was eine Affirmation überhaupt wirksam macht, erkläre ich unter Silent Subliminals Wirkung.

Häufige Fragen zu Silent Subliminals Studien

Sind Silent Subliminals wissenschaftlich bewiesen?

Nicht als Produkt. Es gibt keine Doppelblindstudie und keine Promotion zu Silent Subliminals. Bewiesen sind die drei Bausteine, aus denen die Technik besteht. Unterschwellige Botschaften wirken und werden im Langzeitgedächtnis gespeichert (Bern 2016). Auf Ultraschall aufmodulierte Sprache wird verstanden (SCIENCE 1991). Unhörbare Frequenzen erreichen das Gehirn (Hypersonic Effect 2000, 2002). Wer daraus einen Beweis für das Ganze macht, geht einen Schritt weiter als die Forschung. Ich sage das offen.

Funktionieren Silent Subliminals?

Bei vielen Anwendern ja, bei manchen nicht, und eine Garantie gibt es nicht. Die Wirkung bestimmt weniger die Technik als die Affirmation selbst: Form, Inhalt, Ausdruck. Eine unpassende oder trotzige Affirmation wirkt nicht, egal wie gut die Aufnahme ist. Darum geht es auf der Seite zur Wirkung und in meinem kostenlosen E-Mail-Kurs.

Wo finde ich die Originalstudien?

Jede Zeile der Tabelle oben verlinkt auf die Quelle. Die Studie der Universität Bern liegt bei Oxford Academic, die SCIENCE-Arbeit von 1991 bei SCIENCE. Die beiden Hypersonic-Effect-Studien liegen bei Journal of Neurophysiology und ScienceDirect, die Werbestudien in den Fachzeitschriften. Die Presseberichte zum Militär-Patent (Handelsblatt, WELT, WIRED) liegen als PDF oder Link im Abschnitt über das Patent. Die Primärquelle dazu, die Tyler-Studie in Neuron, steht ebenfalls dort.